26C3: FTP und Videos

Der 26C3 in Berlin ist vorbei und langsam gibt es die ersten Videos von den Vorträgen. Auf den FTP-Seiten finden sich immer mehr Videos in verschiedenen Formaten.

Der 26C3 in Berlin ist vorbei und langsam gibt es die ersten Videos von den Vorträgen. Auf den FTP-Seiten finden sich immer mehr Videos in verschiedenen Formaten.

Für alle Daheimgebliebenen gibt es wieder den ein oder anderen Kanal in das BBC, zum 26C3. Neu, im Vergleich zu letzten Jahr ist auf jeden Fall die Google Wave zum Congress, außerdem wie immer IRC und Twitter. Endlich habe auch ich die Seite zum Streaming gefunden. Ich werde bestimmt wieder die ein oder anderen Vorträge aufnehmen und hochladen.

Wie jedes Jahr zwischen Weihnachten und Silvester (oder “zwischen dan Jahren”, wie man so sagt) findet in Berlin wieder der Chaos Communication Congress, diesmal zum 26. Mal statt, Organisiert vom Chaos Computer Club. Leider muss ich zumindest ab Morgen, an den Tagen 2-4 arbeiten und konnte so nicht in die Hauptstadt fahren, werde leider auch das Streaming zum großen Teil verpassen.
Wie gestern bei Heise zu lesen war, gibt es erste Untesuchungen zu Patientendaten in Filesharingnetzen. Die Arbeit von Eric Johnson zeigt auf, das auch hochsensible Daten, zum Beispiel psychiatrische Einschätzungen oder Informationen über Aids-Kranke gefunden werden können.
Diese Untersuchung zeigt mal wieder, dass Gesundheitsdaten besonders sicher verwahrt werden müssen und nichts in Netzwerken zu suchen haben, sondern in geschlossenen Systemen innerhalb der Kliniken geschützt werden sollten. Die Gesundheitskarte in Deutschland wird uns auch hier die Chance geben, unsere intimsten Daten für jeden sichtbar im Internet zu finden. Aber auch laxe Sicherheitssysteme tragen zu den “Hemorrhages” zu. Zu häufig finden sich PCs ind Kliniken mit Internetverbindung und Patientendaten.
In dem Heise-Artikel hat mal wieder der altbekannte Heise-Praktikant zugschlagen, und Hemorrhages mit Hämorrhoiden übersetzt.
Seit diesem Jahr, in der öffentlichen Presse beinahe unbemerkt, hat sich die seit 2008 bekannte Vorratsdatenspeicherung erweitert. Die Internetprovider müssen das Surfverhalten, Mailkontake etc für vorerst sechs Monate speichern. Nutzungsprofile, Kontakte, Vorlieben lassen sich so mit Leichtigkeit erstellen, benutzen und verkaufen. Desweiteren gibt es Überlegungen, das Betreiber von Webseiten zum Protokollieren verpflichtet werden sollen, oder es zumindest erlaubt werden soll. Außerdem soll das BSI weitreichende Abhör- und Auswertungsbefugnisse bekommen.
Insgesamt hat die Verschlüsselung von Mails oder das Anonymisieren beim Surfen kaum die breite Masse erreicht, es erscheint noch nicht praktikabel, überzeugende Argumente verpuffen häufig in der “Nichts zu verbergen”-Einstellung.
Das Blog Daten-Speicherung.de hat sich jetzt mal die Mühe gemacht und bestehende Anonymisierungsdienste getestet, vor allem ob Logfiles geschrieben werden, in welche Land die jeweilige Firma ihren Sitz hat und wie sich die Kosten zusammensetzen. Der Test findet sich auf der Homepage oder als PDF zum herunterladen.
Diese Dienste erfüllen nicht nur den Zweck, eigene Verbindungen zu anonymisieren, sondern vor allem im Zuge der fortschreitenden mobilen Nutzung die Verschlüsselung der Internetverbindungen in fremden/öffentlichen Netzen.
Nachdem ich seit einer Ewigkeit um die neue Wordpress-Version herumgeschlichen war, habe ich mir heute die Zeit genommen, das Update einzuspielen. Dies habe ich zu Anlass genommen, meine Backups nochmal zu überdenken und Plugins zu erneuern. Für das Update der Datenbank benutze ich das Wordpress Database Backup, damit lasse ich mir einmal die Woche eine Email mit der aktuellen Datei schicken.
Homepage Wordpress Database Backup Plugin
Außerdem sinnvoll, der Wordpress Security Scan als Plugin und der Online Wordpress Vulnerability Scanner von Blogsecurity.net. Dazu muss nur ein Activation Plugin installiert werden.
Homepage Wordpress Security Scan Plugin
Homepage Blogsecurity.net WP-Vulnerability Scanner
Zusätzlich wollte ich die Seite für das iPhone/iPod touch verfügbar machen und habe das Plugin WPtouch iPhone Theme installiert. Funktioniert sehr gut, Steuerung akzeptabel, Artikel gut lesbar.

Ein Problem, auf das ich nun mehrfach in den Kommentaren hingewiesen wurde (Danke an Elmar und Robert, konnte ich noch nicht lösen. Was mir selbst noch gar nicht aufgefallen war, die Links in den Artikeln sind nicht besonders hervorgehoben und somit nicht zu erkennen. Über ein wenig Hilfe wäre ich dankbar. Ansonsten einfach Info an mich, falls nach dem heutigen Update noch irgendetwas nicht gerade läuft.
Update: Weil die Frage aufkam, einen Screenshot mit dem iPhone lässt jederzeit erstellen, einfach kurz die Ausschalttaste und die Home-Taste gleichzeitig drücken. Daraufhin blinkt der Bildschirm kurz auf und das Bild findet sich im Foto-Ordner.
Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten? Die zuständigen Mitarbeiter halten sich strikt an das Gesetz? Überwachung hat für die Betroffenen keine negativen Folgen? Im Jahr 2008 sind diese Irrtümer so häufig widerlegt worden wie noch nie: Datenskandale bei LIDL, Telekom und dutzenden anderen, per Internet zugängliche Meldedaten, Massenverkauf von Bank- und Telefondaten – eine Liste ohne Ende im Datenskandaljahr 2008.