Online Herzchirurgie für alle

Posted by: Doc Brown  :  Category: Funny & Homeless, Medizin

Bei Kevin bin ich über diverse Zeitverschwendungstools, ähm, Online Surgery Tools gestolpert. Wer also in der Mittagspause mal Lust hat, den Herzchirurg in einem zu wecken, sollte es mal mit den folgenden Simulationen versuchen.

Homöopathische Nofallmedizin

Posted by: Doc Brown  :  Category: Funny & Homeless

Der fiese Killer von der Intensivstation

Posted by: Doc Brown  :  Category: Medizin

Drei Seiten widmet Spiegel dem Artikel über die angebliche Mörderin “Schwester Conny”, eine Anästhesieschwester, die angeblich über Jahre Patienten gefährdet oder getötet haben soll. Sie soll beispielsweise Patienten auf der Intensivstation relaxiert haben, um sie daraufhin wieder zu “retten”. Mit dem ganzen Krimi geht es bei Spiegel Online weiter…

Für den Arzt gibt es jetzt keine Zweifel mehr: Schwester Conny, die damals ihre Haare schwarz gefärbt hatte, muss dem Rentner das muskellähmende Narkotikum gespritzt haben. “Die bringt uns die Leute um”, warnt er Kollegen und Vorgesetzte, “es muss etwas passieren.” Wieder stößt er auf Skepsis. “Adolf, du musst dir ganz sicher sein, sonst gefährdest du deine Position”, ermahnt ihn ein Personalratsmitglied. Doch Novotny bleibt so unbeirrt, dass seine Chefs die Staatsanwaltschaft alarmieren. Cornelia V. wird erst suspendiert, dann wird ihr gekündigt. Sie hat die Klinik seit dem Vorfall mit dem Rentner nie mehr betreten.

Quelle

ERC Guidelines 2005

Posted by: Doc Brown  :  Category: Medizin

ERC Guidelines 2005 German Version / Deutsche Fassung der ERC leitlinien zur Reanimation 2005 ERC Guidelines 2005 German Version / Deutsche Fassung der ERC leitlinien zur Reanimation 2005 traks100 Deutsche Fassung der Leitlinien zur Reanimation 2005 des European Resuscitation Council (ERC)

Kühlung nach Herzstillstand

Posted by: Doc Brown  :  Category: Anesthesia & ICU

Obwohl die therapeutische Hypothermie nach Herzstillstand schon lange empfohlen wird und mit einem besseren Outcome korreliert ist, wird dieses Verfahren noch nicht durchgehend verwendet.

„Nach einer Umfrage unter Intensivmedizinern wendet nicht einmal jede dritte bis vierte Klinik das Verfahren regelhaft an“, kritisierte Bernd Böttiger, Präsident des European Resuscitation Council (ERC). Dabei könnte einem von sechs Patienten durch die Kühlung das Leben gerettet werden. 

Entscheidend für den Erfolg der therapeutischen Hypothermie ist laut DGAI die exakte Temperatur. Demnach kann es bei einer Körpertemperatur von unter 32 Grad Celsius zu Herzrhythmusstörungen kommen, bei weniger als 28 Grad Celsius bleibt das Herz stehen. Eine Abkühlung auf 32 bis 34 Grad habe sich jedoch als sicher erwiesen.

Die Leitlinien zu Basis- und erweiterten Maßnahmen finden sich zum Beispiel auf den Seiten der DGAI. (Leitlinien)

(Quelle)

TV: Schlechter Einfluss für Mediziner

Posted by: Doc Brown  :  Category: Medizin

Mediziner in Ausbildung scheinen Probleme mit der endotrachealen Intubation zu haben. Dies geht aus dem Journal “Resuscitation” hervor, gelesen bei Kevin MD. Die Gründe liegen angeblich an der Serie ER. Die meisten Students und Residents hatten Probleme mit der richtigen Kopfposition, ein typischer Fehler, der in der Serie immer wieder gezeigt wird.

Dr. Brindley said he and his colleague, Dr. Craig Needham, noticed that many students and residents – medical-school graduates training in specialities such as anesthesia, surgery and emergency care – positioned the head incorrectly.

Such a slip-up can make bad outcomes more likely when time is of the essence and “it’s a matter of life and death,” he said.

To find out where the faulty knowledge was coming from, the physicians surveyed 80 students and residents. Many said they learned through “trial and error,” but a large proportion indicated they had picked up tips from white-coated TV characters.

ER was the program most commonly cited by the students, so Drs. Brindley and Needham analyzed a season of the show. Some aspect of the head positioning was wrong in all 22 intubations that could be fully viewed on screen, their paper says.

Hier ein schönes Lernvideo für die Grundzüge und der Ablauf der endotrachealen Intubation…

… und eine Grafik für die Achsen in Beziehung zur Kopfposition. Umso besser sich die Achsen annähern, umso besser die Einstellung.

(Quelle)

(Video) Endotracheale Intubation

Posted by: Doc Brown  :  Category: Anesthesia & ICU

Durch das “Selbst-Intubations-Video” bin ich auf ein grafisch sehr schönes Videos zum Thema “How to intubate” gestoßen. Dieses möchte ich euch nicht vorenthalten.

Selbst-Intubation

Posted by: Doc Brown  :  Category: Anesthesia & ICU

Was man alles macht wenn einem langweilig ist. Hier wird eine RIFL-Intubation (Rigid Intubating Fiberoptic Laryngoscope) an sich selbst durchgeführt. Was habt ihr alles schon mal selber “ausprobiert”?

Quelle

Kurvenvisite vom 10.01.09

Posted by: Doc Brown  :  Category: Kurvenvisite

GEZ-Geschichten sind immer wieder amüsant, hier z.B. wurde eine Katze abgemaht.

Für alle, die immer wieder Hoffnung hatten, dass es die Xbox auch mal mit einem Blue-Ray-Laufwerk geben wird, können sie begraben.

Ein Artikel über das Berufsbild Rettungsassistent.

Laut einer amerikanischen Telefonumfrage würden sich die Befragten am liebsten von Dr. House behandeln lassen. WTF!!

Ein kleines Ratespiel aus der Rubrik “Blickdiagnose, Herr Pfleger fragt nach. Welche Krankheit findet sich hier?

Robert Basic hat mit “TSG” ein Twitter-Interview gemacht, hier die Fragen und Antworten zum nachlesen.

Neuzugänge im Feedreader, ein wenig blaulichlastig, mal sehn…
Der Krankewagefahrer
Der Rettungsblog
Rettungsblogger
Subfornikalorgan

Bei Plus werden AEDs verkauft

Posted by: Doc Brown  :  Category: Medizin

Bei LVEF.de stolpert man über eine überraschenden Ausschnitt eines PLUS-Werbekatalogs. Dort zu sehen, ein AED, Kurzform für Automatisierter Externer Defibrillator für 799 Euro. Man darf gespannt sein, wie viele Geräte in einem normalen Supermarkt verkauft werden. Ich könnte mir aber vorstellen, dass eher Firmen und Vereine zuschlagen, vielleicht noch der eine oder andere Lebensretter mit zuviel Geld und Platz im Kofferraum.

Bereits im Frühling des letzten Jahres wurde solch ein Gerät, damals für 1000 Euro bei Plus verkauft, wie eine kurze Google-Suche ergibt. Verkaufszahlen finden sich dazu nicht.

Im Ärzteblatt von April diesen Jahres findet sich dazu eine Studie, die im NEJM veröffentlicht wurde und keine Verringerung der Todesfälle bei einem “Heim-AED” feststellte.

Obwohl drei von vier plötzlichen Herzstillständen in der häuslichen Umgebung auftreten, scheint die Ausstattung der Wohnung von Risiko-Patienten mit automatischen externen Defibrillatoren (AED) wenig sinnvoll zu sein. In einer randomisierten Studie im New England Journal of Medicine (2008; doi: 10.1056/NEJMoa0801651) wurde die Zahl der Todesfälle nicht vermindert.

Das Originalbild stammt von LVEF.de: