Kittelcoach Update

Posted by: Doc Brown  :  Category: Medical Apps

Gab es von beginn an nur zwei Checklisten in dem iPhone App Kittelcoach, so sind seit ein paar Tagen neue Ausgaben hinzugekommen. Einerseits lassen sich Updates für Innere Medizin und Chirurgie kostenlos herunterladen, andererseits wurde die App durch die Checkliste Neurologie sowie EKG ergänzt. Mit Preisen um 32 Euro ähneln sie Buchpreisen, es dürfte interessant werden, ob sich bei diesen Preisen viele Bücher verkaufen lassen.

Drug Safety Mail zu Dronedaron

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Neues zum honigsüßen Durchfluß

Posted by: Doc Brown  :  Category: Medizin

Nicht alle oralen Antidiabetika sind gleichwertig. Dies betrifft nicht nur die kurzfristige Blutzuckersenkung. Auch das langfristige kardiovaskuläre Sterberisiko ist einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie im European Heart Journal (EHJ 2011: doi:10.1093/eurheartj/ehr077) zufolge unterschiedlich, wobei einige Sulfonylharnstoffe in der Monotherapie ungünstig abschneiden.

Mikroalbuminurie gilt als Vorläufer einer diabetischen Nephropathie. ACE-Hemmer und Angiotensin-Rezeptorblocker (ARB) verzögern die Progression einer Mikroalbuminurie. Ob der ARB Olmesartan bei früher Gabe das Auftreten der Mikroalbuminurie hinauszögern kann, ist in der doppelblinden randomisierten kontrollierten Phase-IIIb-Studie ROADMAP (Randomized Olmesartan and Diabetes Microalbuminuria Prevention) untersucht worden.

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) berichtet über zwei neue Fälle von Pankreaskarzinomen unter Einnahme des Antidiabetikums Exenatide (ByettaTM). In einer Drug-Safety-Mail stellt die AkdÄ zwei Patientenfälle vor, bei denen im vergangenen Jahr ein Pankreaskarzinom auftrat.

(iPhone) KittelCoach

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Von Thieme gibt es seit kurzem eine neue App, die sich hoffentlich mit der Zeit durchsetzen wird. Die iPhone App nennt sich KittelCoach, und ist eine Art Bibliothek oder Sammlung von Thieme Taschenbüchern, genauer, von Thiemes Checklisten.

Aktuell kostet die App ohne Inhalt 4,99 Euro. Die ersten beiden Checklisten, Innere Medizin und Chirurgie gibt es über den internen Shop kostenlos. Man kann die Hoffnung haben, dass noch weitere Checklisten oder auch andere Bücher von dem Thieme Shop veröffentlicht werden. Informationen finden sich zur Zeit nicht. Aber selbst wenn es bei den beiden Büchern bleiben sollte, 4,99 Euro für beide ist kein schlechter Preis.

Besonders hervorzuheben, ist das User Interface der Bücher, besonders weil sich zwar einige Medizinbücher im App Store findet, aber viele mit Mängeln und Haken, siehe Herold. Nach dem Start einer Checkliste können Kapitel schrittweise ausgewählt werden, aber auch über den Index gesucht werden. Die Schriften sind gut gewählt und perfekt für das iPhone angepasst.

Von mir gibt es für die App eine absolute Kaufempfehlung. Sie ist stabil, übersichtlich, günstig und für jeden in der Medizin Tätigen nützlich. Man kann darauf hoffen, dass Thieme InApp noch einige Bücher anbieten wird.

iTunes-Link

Kurvenvisite vom 27.01.2021

Posted by: Doc Brown  :  Category: Kurvenvisite

Wenn ich meinen RSS-Feedreader, aktuell NetNewsWire, durchklicke, dann habe ich häufig keine Zeit ganze Artikel zu lesen. Dafür benutze ich seit langem Instapaper, ein Service, der mir den Artikel speichert und im übersichtlichen Zeitungstil anzeigt, außerdem mit der iPhone App synchronisiert. Artikel die ich interessant finde, die ich einfach nur speichern, aufheben will, lege ich in dem Bookmarkservice Pinboard ab. Aus diesen beiden Services habe ich die erste Kurvenvisite des Jahres 2011 zusammengestellt.

Die erste News des Jahres geht über Multaq, zumindest bei uns häufig angesetzt und erfahrungsgemäß von Hausärzten häufig wieder abgesetzt. Multag, Dronadaron ist eine Alternative zu Amiodaron mit reduzierten Nebenwirkungen. In diesem Monat kam nun eine Meldung, dass aufgrund von Leberschäden eine sorgfältige Überwachung nötig sei.

Bei Merian las ich einen Artikel, ein Interview über eine Flying Doktorin. Intensivtransporte und Rückholdienste sicherlich für den ein oder anderen interessant, leider häufig schlecht vergütet.

In Großbritannien gab es in den letzten Jahren ein Hausarztprogramm, in dem die Kollegen nach der Qualität der Hypertoniebehandlung bezahlt wurden, bei guter Qualität Prämien bekamen. Laut einer Studie verbesserte ich aber Folgeerkrankungen und Gesamtsterblichkeit nicht.

Simon Brenner war ein Undercoverpolizist, der an einer Heidelpberger Uni die linke Studentenszene ausgiebig ausspioniert hat. Soviel Aufwand wofür?

Fingerabdrücke werden in unserer Zeit häufig verlangt, mittlerweile sogar für den Personalausweis. Eine Firma in den USA hat eine Technik entwickelt, Airprint genannt, die Fingerabdrücke “on the fly” aus 2 Meter Entfernng ohne direkten Kontakt ablesen kann.

Was machen wir Notärzte als ersten am Unfallort, oder wenn wir gar nicht wissen, welches Problem gerade vorliegt? Richtig, wir legen erstmal einen venösen Zugang. Eine Studie aus Baltimore hat nun festgestellt, das die Sterblichkeit bei der Patientengruppe mit Zugang erhöht war.

Eine Studie aus Kanada hat aufgezeigt, dass durch Makroliden die Wirkungen von Kalziumantagonisten teilweise gefährlich erhöht werden könnten. Eigentlich ist diese Wechselwirkung bekannt (Cytochrom P450) jedoch scheinbar kaum beachtet.

(iPhone) NEJM Image Challenge

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Bei Twitter (Heisstjetzttwix) bin ich über ein neues App von dem New England Journal of Medicine gestolpert. Bisher lese ich das Haupt-App mit News und Videos (Link). Neu veröffentlicht wurde die sogenannte Image Challenge, das ist kurz gesagt ein Ratespiel. Es werden Bilder von Krankheiten gezeigt, und Fragen dazu gestellt. Ob die Bilder wirklich typische Blickdiagnosen sind, darüber lässt sich streiten. Zu Beginn war ich über den “Schwierigkeitsgrad schon überrascht, aber dies ist sicherlich individuell unterschiedlich. Ein weiterer Kritikpunkt, 2,39 Euro finde ich für den angebotenen Umfang eher an der oberen Grenze. Dennoch, es macht Spaß und ein bisschen Lernen funktioniert auch.

Neu: The Doctors Blogging Group

Posted by: Doc Brown  :  Category: Medical Apps

Nachdem ich im vorigen Artikel ein wenig über meine Angewohnheit mit medizinischen und wissenschaftlichen Texten geschrieben habe, habe ich mir Mendeley, die kostenlose Alternative angeschaut. Und ich muss sagen, zu Papers gibt es einige Vorteile.

  • kostenlos
  • für Mac, Windows, Linux und iPhone
  • online synchronisieren
  • bessere Titelverwaltung
  • Benutzerverwaltung
  • Facebook und Twitter Unterstützung
  • und eine Gruppen-/Communityfunktion

Diese letzte Funktion finde ich insgesamt sehr interessant. Man kann also eine Gruppe bilden und verschiedene Benutzer können interessante Texte hochladen. Außerdem finden sich viele Ärzte aus allen Ländern der Erde und eine Twitterähnliche Social Community Funktion.

Und somit habe ich eine Gruppe “The Doctors Blogging Group” gebildet und ein paar Texte hochgeladen. Hochgeladen werden sollen z.B. eure Doktorarbeiten, neue Leitlinien oder interessante Texte zu den Themen Allgemeinmedizin, Anästhesie, Notfallmedizin, Innere Medizin und alle anderen Fachrichtungen, die in der Blogospäre unterwegs sind.

Anleitung:

  1. Mendeley Desktop herunterladen (ist nicht nötig, lässt sich auch nur über den Browser steuern)
  2. sich bei Mendeley anmelden
  3. sich bei der Doctors Blogging Group anmelden und Papers hochladen

Doc Brown's citations

Aufräumen eurer Literatur

Posted by: Doc Brown  :  Category: Medical Apps

Heute möchte ich mal in die Runde fragen, wie ihr euer Wissen sortiert. Heutzutage scheint ja das Internet, die allwissende Müllhalde zu sein. Fragen zu Diagnostik und Therapie, neue Leitlinien und Arzneimittelwarnungen lassen sich am besten und schnellsten online erhalten. Man abonniert Newsletter, liest online und googlet sich durch seine Fragen.

Ich sammele dabei in kurzer Zeit zig PDFs, die ich gezielt durchscanne und dies sich wie Wildwuchs auf meiner Festplatte breitmachen. Per Spotlight lassen sie sich später kaum noch finden. Nach längerem Suchen habe ich mich vor geraumer Zeit für Papers entschieden, um wissenschaftliche Dokumente und medizinische Texte zu archivieren. Papers gibt es für Mac und iPhone/iPad. Ich archiviere also meine Dokumente auf meinem Mac und synchronisiere, leider nicht über das Internet, mit meinem Telefon. Papers ist ansich ein sehr gutes Programm, die Anschaffungskosten für Mac- und iPhone-App lohnen sich, sind aber schon an der oberen Preisgrenze.

Eine kostenlose, plattformübergreifende und onlineverfügbare Alternativanwendung ist mit Mendeley vorhanden, davon in meinem nächsten Artikel mehr.

Andere Texte, Stellenangebote, kurze Texte aus Ärzteblatt etc speichere ich mit Evernote, eine Notizsoftware, kostenlos mit Online Sync. Verfügbar online per Browser, auf Mobile Phones und auf allen anderen Plattformen, nicht nur auf dem Mac. In meinem Browser habe ich einen Button installiert, der mit kurzem Klick Texte, Seiten und PDFs in Evernote übernimmt. Für das schnelle Speichern zwischendurch genau richtig.

Wie sieht es bei euch aus, wie speichert ihr eure Texte, extra Programme, ausgefeilte Ordnerstrukturen auf euren Rechnern oder heisslaufende Drucker und der gute alte Aktenordner?

Kurvenvisite vom 11.10.2021

Posted by: Doc Brown  :  Category: Kurvenvisite

Da die letzte Kurvenvisite bereits 3,5 Monate her ist, habe ich mich heute endlich mal wieder hingesetzt, und die interessanten Neuigkeiten der letzten Tage zusammengefasst.

Wie das Ärzteblatt vor kurzem berichtete, wurde die neue Leitlinie “Vorhofflimmern” veröffentlicht. Welche Neuigkeiten und Veränderungen ergeben sich für euch?

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24-Stunden-Dienste, Nachtdienste…

Posted by: Doc Brown  :  Category: Anesthesia & ICU

Wenn man nicht gerade den Weg in die Praxis oder Industrie gefunden hat, werden wir immer mit Diensten konfrontiert, seien es 24 oder 36 Stunden Dienste, Nachtdienste, Wochenenddienste. In meinem Kollegenkreis gibt es ganz verschiedene Wege, wie mit Schichtdiensten oder Diensten umgegangen wird, meistens so muss ich sagen, schlafen die meisten weniger als, in einem normalen Rhythmus.


(Pixelio: RainerSturm)

Wie mache ich es? Wenn ich einfach nur einen 24 Stunden Dienst habe, an dem ich nicht geschlafen habe, schlafe ich meist morgens 3-4 Stunden, und versuche so wieder in den normalen Rhythmus zu kommen. Und nur durch einen oder zwei Dienste pro Woche wird der Rhythmus ja auch noch nicht durcheinander gewirbelt, man ist halt einfach nur müde.

Im Schichtdienst finde ich es ungleich schwieriger, wobei Früh- und Spätdienste noch dem normalen Rhythmus entsprechen, kämpfe ich mit den Nachtdiensten schon eher. Meistens versuche ich vor der ersten Nacht lange wach zu bleiben, um lange zu schlafen. was leider meistens nicht klappt, meist wird man doch viel zu früh wach und geht somit schon müde in die erste Nacht. Dann versuche ich, gleich morgens schnell einzuschlafen, auch das ein Ding der Unmöglichkeit, ist man doch bis 11-12 Uhr meist wach.

Jetzt meine Frage an euch, wie macht ihr das? Wieviel Schlaf braucht ihr? Wann schlaft ihr?