Anästhesiebuch.at
Bei Herr Pfleger bin ich über einen schönen Link gestolpert, den ich hier noch nie gepostet habe. Bei anästhesiebuch.at findet sich ein kostenloses Anästhesie-ebook zum Download, mittlerweile in der 2. Auflage.
Kurvenvisite vom 27.01.2011
Wenn ich meinen RSS-Feedreader, aktuell NetNewsWire, durchklicke, dann habe ich häufig keine Zeit ganze Artikel zu lesen. Dafür benutze ich seit langem Instapaper, ein Service, der mir den Artikel speichert und im übersichtlichen Zeitungstil anzeigt, außerdem mit der iPhone App synchronisiert. Artikel die ich interessant finde, die ich einfach nur speichern, aufheben will, lege ich in dem Bookmarkservice Pinboard ab. Aus diesen beiden Services habe ich die erste Kurvenvisite des Jahres 2011 zusammengestellt.
Kurvenvisite vom 12.12.2010
Gefälschte Studie: Chefarzt aus Ludwigshafen verliert seinen Job
Top German anesthesiologist’s cardiac surgery paper retracted over “very serious misrepresentations”
Anesthesia Journal Retracts Fluid Paper Over Ethics Concerns, Possible Fraud (Account nötig)
—————————–
Streitgespräch mit Georg Baum und Dr. med. Andreas Köhler: Wie viel ambulant darf stationär?
WikiLeaks-Enthüllungen: Merkel war Gesundheitspolitik zu heikel
#01 Umzug in ein neues Leben

So, es reicht. Klinik der Maximalversorgung, Dienste bis zum Abwinken. Tag und Nacht die krankesten Patienten der Nation. Chirurgen die wirklich alles operieren wollen.
Schon länger spiele ich mit dem Gedanken, mich weiterzuentwickeln, ein neuer Job an neuem Ort. Durch Zufall las ich eine Anzeige im Defihausener Anzeiger. Es wird ein Wanderanästhesist,Schmerztherapeut und Notarzt gesucht.
Also habe ich in den letzten Tagen viel telefoniert, Sachen gepackt, gekündigt und bin auf dem Weg in mein neues Haus mit Praxis, mit Bibliothek, mit kleinem Labor (EVIL LAUGH).
Abends im Dunklen bin ich angekommen, bevor ich nur einen Karton auspacken wollte, habe ich mir die Matratze hingeworfen , mich hinterher und plötzlich erschrecke ich. War das eine Klingel? Sonnenlicht blendet mich. Wo ist die Haustür. Ich öffne langsam…
Neu: The Doctors Blogging Group

Nachdem ich im vorigen Artikel ein wenig über meine Angewohnheit mit medizinischen und wissenschaftlichen Texten geschrieben habe, habe ich mir Mendeley, die kostenlose Alternative angeschaut. Und ich muss sagen, zu Papers gibt es einige Vorteile.
- kostenlos
- für Mac, Windows, Linux und iPhone
- online synchronisieren
- bessere Titelverwaltung
- Benutzerverwaltung
- Facebook und Twitter Unterstützung
- und eine Gruppen-/Communityfunktion
Diese letzte Funktion finde ich insgesamt sehr interessant. Man kann also eine Gruppe bilden und verschiedene Benutzer können interessante Texte hochladen. Außerdem finden sich viele Ärzte aus allen Ländern der Erde und eine Twitterähnliche Social Community Funktion.

Und somit habe ich eine Gruppe “The Doctors Blogging Group” gebildet und ein paar Texte hochgeladen. Hochgeladen werden sollen z.B. eure Doktorarbeiten, neue Leitlinien oder interessante Texte zu den Themen Allgemeinmedizin, Anästhesie, Notfallmedizin, Innere Medizin und alle anderen Fachrichtungen, die in der Blogospäre unterwegs sind.
Anleitung:
- Mendeley Desktop herunterladen (ist nicht nötig, lässt sich auch nur über den Browser steuern)
- sich bei Mendeley anmelden
- sich bei der Doctors Blogging Group anmelden und Papers hochladen
Aufräumen eurer Literatur
Heute möchte ich mal in die Runde fragen, wie ihr euer Wissen sortiert. Heutzutage scheint ja das Internet, die allwissende Müllhalde zu sein. Fragen zu Diagnostik und Therapie, neue Leitlinien und Arzneimittelwarnungen lassen sich am besten und schnellsten online erhalten. Man abonniert Newsletter, liest online und googlet sich durch seine Fragen.
Ich sammele dabei in kurzer Zeit zig PDFs, die ich gezielt durchscanne und dies sich wie Wildwuchs auf meiner Festplatte breitmachen. Per Spotlight lassen sie sich später kaum noch finden. Nach längerem Suchen habe ich mich vor geraumer Zeit für Papers entschieden, um wissenschaftliche Dokumente und medizinische Texte zu archivieren. Papers gibt es für Mac und iPhone/iPad. Ich archiviere also meine Dokumente auf meinem Mac und synchronisiere, leider nicht über das Internet, mit meinem Telefon. Papers ist ansich ein sehr gutes Programm, die Anschaffungskosten für Mac- und iPhone-App lohnen sich, sind aber schon an der oberen Preisgrenze.
Eine kostenlose, plattformübergreifende und onlineverfügbare Alternativanwendung ist mit Mendeley vorhanden, davon in meinem nächsten Artikel mehr.
Andere Texte, Stellenangebote, kurze Texte aus Ärzteblatt etc speichere ich mit Evernote, eine Notizsoftware, kostenlos mit Online Sync. Verfügbar online per Browser, auf Mobile Phones und auf allen anderen Plattformen, nicht nur auf dem Mac. In meinem Browser habe ich einen Button installiert, der mit kurzem Klick Texte, Seiten und PDFs in Evernote übernimmt. Für das schnelle Speichern zwischendurch genau richtig.
Wie sieht es bei euch aus, wie speichert ihr eure Texte, extra Programme, ausgefeilte Ordnerstrukturen auf euren Rechnern oder heisslaufende Drucker und der gute alte Aktenordner?
Kurvenvisite vom 11.10.2010
Da die letzte Kurvenvisite bereits 3,5 Monate her ist, habe ich mich heute endlich mal wieder hingesetzt, und die interessanten Neuigkeiten der letzten Tage zusammengefasst.

Wie das Ärzteblatt vor kurzem berichtete, wurde die neue Leitlinie “Vorhofflimmern” veröffentlicht. Welche Neuigkeiten und Veränderungen ergeben sich für euch?
24-Stunden-Dienste, Nachtdienste…
Wenn man nicht gerade den Weg in die Praxis oder Industrie gefunden hat, werden wir immer mit Diensten konfrontiert, seien es 24 oder 36 Stunden Dienste, Nachtdienste, Wochenenddienste. In meinem Kollegenkreis gibt es ganz verschiedene Wege, wie mit Schichtdiensten oder Diensten umgegangen wird, meistens so muss ich sagen, schlafen die meisten weniger als, in einem normalen Rhythmus.
Wie mache ich es? Wenn ich einfach nur einen 24 Stunden Dienst habe, an dem ich nicht geschlafen habe, schlafe ich meist morgens 3-4 Stunden, und versuche so wieder in den normalen Rhythmus zu kommen. Und nur durch einen oder zwei Dienste pro Woche wird der Rhythmus ja auch noch nicht durcheinander gewirbelt, man ist halt einfach nur müde.
Im Schichtdienst finde ich es ungleich schwieriger, wobei Früh- und Spätdienste noch dem normalen Rhythmus entsprechen, kämpfe ich mit den Nachtdiensten schon eher. Meistens versuche ich vor der ersten Nacht lange wach zu bleiben, um lange zu schlafen. was leider meistens nicht klappt, meist wird man doch viel zu früh wach und geht somit schon müde in die erste Nacht. Dann versuche ich, gleich morgens schnell einzuschlafen, auch das ein Ding der Unmöglichkeit, ist man doch bis 11-12 Uhr meist wach.
Jetzt meine Frage an euch, wie macht ihr das? Wieviel Schlaf braucht ihr? Wann schlaft ihr?
Ärzte oder Anästhesisten?
Hand aufs Herz. Von wem wollt ihr eure Narkose und perioperative Überwachung haben? Von einer erfahrenen Anästhesieschwester oder von einem erfahrenen Anästhesisten?
Schreibt ruhig in die Kommentare, wollt ihr Geld sparen, mehr Pflegekräfte und weniger Ärzte, oder soll alles so bleiben wie es ist?












