Werde Landarzt…

Posted by: Doc Brown  :  Category: Medizin

Bereits ab Mai diesen Jahres geschrieben, komme ich jetzt erst dazu, den Beitrag des anderen Hausarztes zum Thema “Landarzt” zu lesen. Meine Meinung dazu, absolut lesenswert! Wer die Reue also noch nicht gelesen hat, sollte sich diesen Sonntag mit seinem Notebook bequem in den Sessel fallen lassen…

Was mich n diesem Zusammenhang interessieren würde, gibt es unter den Lesern angehende Allgemeinmediziner, oder aus der Allgemeinmedizin geflohene, oder solche die bereits seit ein paar Jahren zufrieden als Hausarzt arbeiten?

Drug Safety Mail zu Dronedaron

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Neues zum honigsüßen Durchfluß

Posted by: Doc Brown  :  Category: Medizin

Nicht alle oralen Antidiabetika sind gleichwertig. Dies betrifft nicht nur die kurzfristige Blutzuckersenkung. Auch das langfristige kardiovaskuläre Sterberisiko ist einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie im European Heart Journal (EHJ 2011: doi:10.1093/eurheartj/ehr077) zufolge unterschiedlich, wobei einige Sulfonylharnstoffe in der Monotherapie ungünstig abschneiden.

Mikroalbuminurie gilt als Vorläufer einer diabetischen Nephropathie. ACE-Hemmer und Angiotensin-Rezeptorblocker (ARB) verzögern die Progression einer Mikroalbuminurie. Ob der ARB Olmesartan bei früher Gabe das Auftreten der Mikroalbuminurie hinauszögern kann, ist in der doppelblinden randomisierten kontrollierten Phase-IIIb-Studie ROADMAP (Randomized Olmesartan and Diabetes Microalbuminuria Prevention) untersucht worden.

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) berichtet über zwei neue Fälle von Pankreaskarzinomen unter Einnahme des Antidiabetikums Exenatide (ByettaTM). In einer Drug-Safety-Mail stellt die AkdÄ zwei Patientenfälle vor, bei denen im vergangenen Jahr ein Pankreaskarzinom auftrat.

(iPhone) KittelCoach

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Von Thieme gibt es seit kurzem eine neue App, die sich hoffentlich mit der Zeit durchsetzen wird. Die iPhone App nennt sich KittelCoach, und ist eine Art Bibliothek oder Sammlung von Thieme Taschenbüchern, genauer, von Thiemes Checklisten.

Aktuell kostet die App ohne Inhalt 4,99 Euro. Die ersten beiden Checklisten, Innere Medizin und Chirurgie gibt es über den internen Shop kostenlos. Man kann die Hoffnung haben, dass noch weitere Checklisten oder auch andere Bücher von dem Thieme Shop veröffentlicht werden. Informationen finden sich zur Zeit nicht. Aber selbst wenn es bei den beiden Büchern bleiben sollte, 4,99 Euro für beide ist kein schlechter Preis.

Besonders hervorzuheben, ist das User Interface der Bücher, besonders weil sich zwar einige Medizinbücher im App Store findet, aber viele mit Mängeln und Haken, siehe Herold. Nach dem Start einer Checkliste können Kapitel schrittweise ausgewählt werden, aber auch über den Index gesucht werden. Die Schriften sind gut gewählt und perfekt für das iPhone angepasst.

Von mir gibt es für die App eine absolute Kaufempfehlung. Sie ist stabil, übersichtlich, günstig und für jeden in der Medizin Tätigen nützlich. Man kann darauf hoffen, dass Thieme InApp noch einige Bücher anbieten wird.

iTunes-Link

Kurvenvisite vom 08.02.2021

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In den letzten Tagen findet man vor allen Dingen noch mehr wahnwitzige Ideen gegen den Ärztemangel oder für eine bessere Patientenversorgung, frei nach dem Motto “Wenn du etwas nicht erreichen kannst, erzwinge es.” Vorhang auf für 2-Bett-Zimmer und Facharzt-Termine.

Süddeutsche - Ärzte sollen bluten

Ärzteblatt - Ärzte empört über SPD-Gesetzentwurf

Süddeutsche - “Die SPD sieht die Ärzte nur als Abzocker”

und als mein persönlicher Lesetipp vom anderen Hausarzt:

Appell an die Denker im Gesundheitswesen

Eine andere Geschichte ist mir dieser Tage im Gedächtnis geblieben, dem Arznei-Telegramm ist ein Fax zugespielt worden, ein gefälschtes a-t über Onglyza.

Ein Kollege sendet uns einen angeblichen a-t-Text zum blutzuckersenkenden Dipeptidylpeptidase (DPP)-4-Hemmer Saxagliptin (ONGLYZA), den er unangefordert per Fax erhalten hat - eine Fälschung, aufgemacht wie ein a-t-Text und mit a-t-Kopf, aber mit Verweis auf ein Heft, das es nicht gibt: „2011; 40: 80-2“. Es handelt sich um einen werbenden Text für Saxagliptin, der den DPP-4-Hemmer als angeblich „gute Alternative“ für Glitazone anpreist. Der Text ist eine Mischung aus Zitaten, die aus der Saxagliptin-Bewertung in a-t 12/2009 stammen, und Behauptungen, die dem Tenor der a-t-Bewertung diametral entgegenstehen.

Kurvenvisite vom 27.01.2021

Posted by: Doc Brown  :  Category: Kurvenvisite

Wenn ich meinen RSS-Feedreader, aktuell NetNewsWire, durchklicke, dann habe ich häufig keine Zeit ganze Artikel zu lesen. Dafür benutze ich seit langem Instapaper, ein Service, der mir den Artikel speichert und im übersichtlichen Zeitungstil anzeigt, außerdem mit der iPhone App synchronisiert. Artikel die ich interessant finde, die ich einfach nur speichern, aufheben will, lege ich in dem Bookmarkservice Pinboard ab. Aus diesen beiden Services habe ich die erste Kurvenvisite des Jahres 2011 zusammengestellt.

Die erste News des Jahres geht über Multaq, zumindest bei uns häufig angesetzt und erfahrungsgemäß von Hausärzten häufig wieder abgesetzt. Multag, Dronadaron ist eine Alternative zu Amiodaron mit reduzierten Nebenwirkungen. In diesem Monat kam nun eine Meldung, dass aufgrund von Leberschäden eine sorgfältige Überwachung nötig sei.

Bei Merian las ich einen Artikel, ein Interview über eine Flying Doktorin. Intensivtransporte und Rückholdienste sicherlich für den ein oder anderen interessant, leider häufig schlecht vergütet.

In Großbritannien gab es in den letzten Jahren ein Hausarztprogramm, in dem die Kollegen nach der Qualität der Hypertoniebehandlung bezahlt wurden, bei guter Qualität Prämien bekamen. Laut einer Studie verbesserte ich aber Folgeerkrankungen und Gesamtsterblichkeit nicht.

Simon Brenner war ein Undercoverpolizist, der an einer Heidelpberger Uni die linke Studentenszene ausgiebig ausspioniert hat. Soviel Aufwand wofür?

Fingerabdrücke werden in unserer Zeit häufig verlangt, mittlerweile sogar für den Personalausweis. Eine Firma in den USA hat eine Technik entwickelt, Airprint genannt, die Fingerabdrücke “on the fly” aus 2 Meter Entfernng ohne direkten Kontakt ablesen kann.

Was machen wir Notärzte als ersten am Unfallort, oder wenn wir gar nicht wissen, welches Problem gerade vorliegt? Richtig, wir legen erstmal einen venösen Zugang. Eine Studie aus Baltimore hat nun festgestellt, das die Sterblichkeit bei der Patientengruppe mit Zugang erhöht war.

Eine Studie aus Kanada hat aufgezeigt, dass durch Makroliden die Wirkungen von Kalziumantagonisten teilweise gefährlich erhöht werden könnten. Eigentlich ist diese Wechselwirkung bekannt (Cytochrom P450) jedoch scheinbar kaum beachtet.

(iPhone) NEJM Image Challenge

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Bei Twitter (Heisstjetzttwix) bin ich über ein neues App von dem New England Journal of Medicine gestolpert. Bisher lese ich das Haupt-App mit News und Videos (Link). Neu veröffentlicht wurde die sogenannte Image Challenge, das ist kurz gesagt ein Ratespiel. Es werden Bilder von Krankheiten gezeigt, und Fragen dazu gestellt. Ob die Bilder wirklich typische Blickdiagnosen sind, darüber lässt sich streiten. Zu Beginn war ich über den “Schwierigkeitsgrad schon überrascht, aber dies ist sicherlich individuell unterschiedlich. Ein weiterer Kritikpunkt, 2,39 Euro finde ich für den angebotenen Umfang eher an der oberen Grenze. Dennoch, es macht Spaß und ein bisschen Lernen funktioniert auch.

Projekt: Arzttasche 2011

Posted by: Doc Brown  :  Category: Medizin

Bereits im letzten Jahr wurden verschiedene Fragen geklärt, wir haben erfahren, was Ärzte und Pfleger in ihren Taschen tragen, der Chefarzt fragte nach der Hausapotheke von jedermann und hier wurde darüber diksutiert, wer welche Notfallkoffer und -taschen mit sich herumfährt.

Wie sieht es eigentlich mit Hausbesuchs- und Notdiensttaschen aus. Was muss darin sein, was kann rausfliegen, was ist überflüssig und was auf jeden Fall notwendig?

Im Notarztdienst sind die Inhalte immer vorgegeben und müssen nicht selbst gepflegt werden. Auch wenn es von Rettungsdienstbereich zu Rettungsdienstbereich kleine Unterschiede gibt, im großen und ganzen sind die Inhalte sehr ähnlich. Anders im Ärztlichen Bereitschaftsdienst und bei Hausbesuchen. Hier entscheiden persönliche Vorlieben, Zielgruppen und Muskelkraft über den Inhalt der Hausbesuchstasche. Im den ersten Bereitschaftsdiensten wird man schnell merken, welche Inhalte man vergessen hat, und nach längerer Zeit auch, was überflüssig ist.

Online findet man ansich wenig Informationen, meist übernimmt man Tipps von Kollegen. Ansonsten kann man sich foglgende Seiten anschauen:

Checkliste Hausbesuchstasche (Jeder-Fehler-zählt)
Arzttasche von Wolfgang Lindemann (privat)
Arzttasche – welche Medikamente sind notwendig? (Bremer Ärzteblatt)

In den nächsten Wochen möchte ich mit Unterstützung der Bloggerkollegen eine kleine Sammlung, eine Checkliste erstellen, welches Material sinnvoll und welches Material sinnlos ist. Dazu habe ich hier im Blog eine Seite eröffnet, der Einfachheit halber habe ich bereits eine eigene unfertige und überladene Checkliste hochgeladen. Ziel ist es in einiger Zeit eine gute Liste für neue Kollegen anzubieten, die sich das erste mal mit Hausbesuchen, meist im Ärztlichen Bereitschaftsdienst beschäftigen.

-> weiter zur Checkliste Hausbesuchs- und Notdiensttasche

(Kommentare und Ergänzungen bitte in den Kommentaren hinterlassen)

Google Body Browser

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Nach Google Earth lässt Google jetzt unsere Körper entdecken - mit dem Google Body Browser. Sicher nicht nur für Mediziner interessant, lässt sich wie bei Google Earth bekannt durch den menschlichen Körper browsen.

Eilmeldung: Dr. Kunze auf Twitter

Posted by: Doc Brown  :  Category: Medizin

Fasst verpasst. Dr. Kunze, oder “Der andere Hausarzt” schreibt heute auf Twitter einer 24-teilige Geschichte. Sehr gute Idee, wie ich finde und bisher eine schöne Geschichte aus dem Leben.