25. Chaos Communication Congress

Posted by: Doc Brown  :  Category: Nerds & Geeks

Heute vormittag hat der diesjährige 25C3 mit einer Eröffnungsrede von Sandro Gaycken und John Gilmore (Suspected Terrorist) begonnen. Leider nur das Ende geschaut, aber über Gilmores T-Shirt musste ich schon schmunzeln, (KLICK). Der zweite Vortrag gehört den Datenpannen um Constanze Kurz und Patrick Beyer. Eine sehr interessante Zusammenfassung der letzen Pannen und daraus resultierenden Forderungen.

Leider bin ich nicht in Berlin, benutze aber des Videostreaming der TU Ilmenau, bisher ganz zuverlässig, bei mir ruckelt es leider mit VLC stark, sodass ich bisher keine eigenen Aufnahmen erstellt habe. Die offiziellen Recordings brauchen ja üblicherweise ein wenig länger. Spätestens morgen werden aber die ersten Videos über Google Video o.ä. auftauchen, wie im letzten Jahr auch.

Kontakt gibt es unter anderem im IRC (Freenode/#25c3) und im Twitter (25c3).

Linktipps:

Golem: Chaos Communication Congress startet, auch live im Netz
Netzpolitik: 25. Chaos Communication Congress ist gestartet
Congress Hauptseite
25C3 Schedule
25C3 FTP Servers
25C3 Live Streams

Rivva-Jahresrückblick 2008

Posted by: Doc Brown  :  Category: Nerds & Geeks

Nachdem uns die TV-Sender schon mit Jahresrückblicken überflutet haben, kann man auch bei dem Hyperlinksammler Rivva in den Newsriver eintauchen und sich die interessantesten Geschichten nochmal vor Augen führen.

Quelle

Ein Therapievorschlag

Posted by: Doc Brown  :  Category: Medizin

Es gibt zwar den Satz, “Ein Patient hält mehr aus als man denkt”, aber vielleicht geht dieser “Therapievorschlag” ein wenig zu weit… Wer kann denn hier noch die Interaktionen überblicken?

Die erste Stelle Teil 01

Posted by: Doc Brown  :  Category: Medizin

- Ein Märchen in mehreren Teilen -


(Quelle: Pixelio/pgm)

So, das war es also, das Medizinstudium 7 Jahre Vorlesungen, Seminare und Freizeit. Monatelang schwitzen fürs Examen, 3 Tage schriftlich, 2 Tage mündlich und schon ist man Arzt. Eigentlich ganz einfach. Promotion… nicht ganz so einfach, wird erstmal verschoben. Als nächstes steht die Stellensuche an. Ein Tipp, eine Bewerbung, ein Vorstellungsgespräch, ein Job. Auch ganz einfach. So richtig aufgeregt war ich nicht wegen des ersten Vorstellungsgespräch. Anzug gebügelt, nochmal zum Frisör und eine halbe Stunde zu früh. Drei obligatorische Fragen, was wollen sie machen, was haben sie für Interessen, wann wollen sie hier anfangen. Keine fünf Minuten und der Job war besiegelt. In zwei Wochen geht es also los, Innere, ein kleines ländliches Haus.

Man kann sich entscheiden, will man sich nochmal erholen, vor der Maschinerie Krankenhaus, oder will man sich vorbereiten, damit man die ersten Tage nicht in jedes Fettnäpfchen tritt. Spontan würde ich sagen, Freizeit genießen… Fettnäpfchen sind unausweichlich. Trotzdem, es wird nicht schaden, die 5 häufigsten Erkrankungen in einer Inneren Abteilung im Herold nachzuschlagen. COPD, Herzinsuffizienz, Hochdruck… Auch ein Kitteltaschenbuch kann nicht schaden. Kann man sich nicht entscheiden ob “Blau” oder “Grün”, dann nimmt man eben beide, ist sowieso besser fürs Gleichgewicht. Arzneimittelpocket? Gekauft. Kaum hatte ich den Herold aufgeschlagen und die Amazon-Bestellungen waren eingetroffen, waren die 2 Wochen auch schon um.

Unvermeidlich rückte der erste Tag heran, zugegeben, man freut sich auch darauf, noch. Also wird die Tasche gepackt, EKG-Lineal, Stethoskop, Taschenbücher und auf gehts in die Klinik. Frühbesprechung, kurzes Hallo, danach in die Verwaltung für Papierkram, Schlüssel und Kleidung. Bloß nicht zu schnell, dann steht als nächstes das erste Mittagessen mit den neuen Kollegen an. Danach erstmal in die Ambulanz, ein paar Wochen Einarbeitung mit den netten Kollegen, man soll ja so schnell wie möglich Dienste machen. Untersuch mal hier, schau mal da ins Labor, hier ein Röntgenbild, aber alles im Team, so kann es weitergehen.

Nach einer guten Stunde schaute die Ambulanzschwester um die Ecke. Es ist noch eine TIA angemeldet, der Krankenwagen müsste gleich da sein. Unsere Blicke kreuzten sich, langsam drehte ich mich um, der Blick meines Kollegen traf mich, ich vernahm ein Grinsen. “Dein Patient!” Draussen in der Einfahrt hörte ich schon das schwere Auto vorfahren, Hecktüren gingen auf, die Trage klapperte…

Steuern fürs iPhone

Posted by: Doc Brown  :  Category: Nerds & Geeks

Zugegeben, hatte ich bisher noch garnicht mitbekommen, die EU plant für Handys mit TV- und GPS-Funktionen eine Extra-Steuer bis 14 %.

In Deutschland und den Niederlanden sei eine Zusatzabgabe auf die High End-Handys bereits geplant, die EU springt nun auf den Zug auf. An die Länder erging ein Vorschlag der EU-Kommission, die eine Neuklassifizierung der mobilen Telefone vorsieht, welche dann EU-einheitlich mit besonderen Steuern belegt werden können, falls GPS-Navigation oder TV-Empfang mit den Geräten möglich ist. Für Navigations-Handys sind 3,7% Steuer vorgesehen, TV-Funktionalität soll mit 14% belastet werden.

Quelle

Neuigkeiten der Woche

Posted by: Doc Brown  :  Category: Nerds & Geeks

Spät aber dennoch, nächste Woche startet der 25C3, der 25. Chaos Communication Congress.

Außerdem wird die Vorweihnachtszeit mal wieder dazu genutzt, unbeliebte Gesetze durchzuwinken. Wie angekündigt, das BKA-Gesetz ist durch den Vermittlungsausschuß, ohne wirkliche Änderungen. Auch der Biometrie-Personalausweis ist auf dem Weg.

Gestern abend gab es dann noch den letzten Podcast von Mobile-Macs in diesem Jahr – MM019.

Volker Pispers: Terroristen und Ärzte

Posted by: Doc Brown  :  Category: Politics & Sports

Das BKA-Gesetz kommt…

Posted by: Doc Brown  :  Category: Politics & Sports

Wieder nur ein Sturm im Wasserglas. Hatte man kurzzeitig die Hoffnung, das unsägliche BKA-”Wir überwachen alle”-Gesetz würde nicht oder nicht in der Form zustande kommen, wurde man nun eines Besseren belehrt. Ohne Mehrheit musste das Gesetz durch den Vermittlungsausschuß. Hier zeigte sich, wie Politik funktioniert.


(Quelle: Pixelio/geralt)

Punkt eins für ein erfolgreiches Überwachungsgesetz – Angst schüren und aktuelle Geschehnisse hinzuziehen:

Merkel wies auf die Terroranschläge in Bombay und eine mögliche terroristische Bedrohung für Deutschlnd hin und sagte: “Ich möchte, dass wir in der Lage sind, es mit terroristischen Kräften aufzunehmen und solche Angriffe oder Anschläge zu verhindern. Dafür müssen wir gewappnet sein.”

Punkt zwei für ein erfolgreiches Überwachungsgesetz – Das System in Frage stellen:

“Ich finde es geradezu paradox und fahrlässig, die Terrorismusbekämpfung in die Hände des Bundes zu legen, und ihm dann nicht die Mittel zu geben, die man im eigenen Bundesland beansprucht“, sagte Angela Merkel (CDU) der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. „Wir brauchen das BKA-Gesetz.“ Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) sprach sie ihre volle Unterstützung aus. Die Grünen-Fraktionschefin Renate Künast widersprach Merkel: „Ein Verfassungsorgan wie den Bundesrat zu beschimpfen, weil es verfassungswidrige Gesetze ablehnt, ist ein billiges Ablenkungsmanöver der Kanzlerin.“

Punkt drei für ein erfolgreiches Überwachungsgesetz – Der Umweg Europa:

Heimliche Online-Durchsuchungen sollen zukünftig innerhalb der Europäischen Union auch grenzüberschreitend möglich werden. Das wurde kürzlich in Brüssel beschlossen.

Punkt vier für ein erfolgreiches Überwachungsgesetz – Änderungen verkaufen, die keine sind:

Die Neue Osnabrücker Zeitung zitiert einen anonymen Teilnehmer an der Runde mit den Worten, man habe “ein tragfähiges Ergebnis gefunden”. Danach sollen Online-Durchsuchungen auch in Eilfällen nicht vom BKA-Chef, sondern ausschließlich von einem Richter angeordnet werden dürfen. Auch die Entscheidung, welche Daten genau in den geschützten “Kernbereich der Privatsphäre” fallen und bei Online-Durchsuchung ausgefiltert werden müssen, soll von einem Richter getroffen werden. Zudem sollen die Zuständigkeiten von LKAs und BKA klarer abgegrenzt werden. Keine Änderungen soll es dagegen beim Überwachungsschutz für Journalisten und Ärzte geben, denen anders als Pfarrern und Abgeordneten statt einer Ausnahmeregelung nur eine Verhältnismäßigkeitsprüfung im Einzelfall zugestanden wird. Den Informationen der Zeitung zufolge soll der Vermittlungsausschuss den Kompromiss am nächsten Donnerstag formell absegnen, damit das Gesetz zum 1. Januar 2009 in Kraft treten kann.

Besonders enttäuschend, weiterhin können IT-Systeme von Ärzten, Kliniken und Praxen ohne besonderen Status durchsucht werden, eine ärztliche Schweigepflicht wird somit zur Farce. (Ärzteblatt)

Weitere Artikel:
Netzpolitik.org – Große Koalition findet wohl Kompromiss beim BKA-Gesetz
Open Mind Blog – Offenbar Einigung beim BKA-Gesetz in Sicht
Heise Online – SPD und Union einigen sich beim BKA-Gesetz
taz.de – BKA-Gesetz soll verabschiedet werden